„Umweltschutz & Nachhaltigkeit ist zur Zeit ein viel strapazierter Begriff. Wir praktizieren sie schon seit Jahren – sowohl privat als auch in unserem Unternehmen.
Wir sind weit davon entfernt, hierin perfekt zu sein, doch wir arbeiten auf allen Ebenen kontinuierlich daran. Die nachfolgenden Ausführungen sollen Ihnen einen Einblick in unsere dahingehenden Bemühungen geben (siehe hierzu auch Rubrik „Über uns”). ”
Unternehmen & Familie Oberrecht
Umweltschutz als eigenständiges Unternehmensziel
Nicht nur Privatleute, sondern auch oder gerade Unternehmen sind verpflichtet, einen Beitrag zum Umwelt- und somit zum Klimaschutz zu leisten. Aus diesem Grund haben wir im Jahr 2004 den Umweltschutz als eigenständiges Unternehmensziel formuliert.
Als ersten Schritt haben wir die Trennung von Trink- und Betriebswasser vollzogen, denn Wasser ist eines unserer kostbarsten Güter.
Durch die Nutzung von Regenwasser in einem eigenen Kreislauf schonen wir diese Ressource. Überschüssiges Oberflächenwasser sammeln wir in einer Oberflächenmulde auf dem Betriebsgelände und führen es durch Versickerung langsam und umweltverträglich in den Grundwasserkreislauf zurück.
Der konsequent nächste Schritt war die eigene Stromerzeugung aus einer erneuerbaren Energiequelle.
Ende 2007 sind wir dieses Projekt angegangen und haben unsere eigene Photovoltaikanlage errichten lassen. Seit Dezember 2007 erzeugen wir auf einer Dachfläche von seinerzeit ca. 800 m² mittels Dünnschichtzellen mit Triple-Junction-Technologie sauberen Strom aus Sonnenenergie. Diese Anlage haben wir in 2012 dank unserer Hallenerweiterung um zusätzliche 200 m² auf nun rund 1.000 m² vergrößern können. Seit Anfang 2012 beziehen wir des weiteren unseren Gasbedarf ebenfalls von Greenpeace Energy eG — im Vertrauen darauf, hiermit den Ausbau einer Technologie zu unterstützen, die auch im Bereich der Wärmegewinnung eine nachhaltige Versorgung unserer Gesellschaft ermöglicht.
Getreu dem Motto „Nicht über Elektromobilität reden – machen!“ haben wir unseren Fuhrpark sukzessive umgestellt,
so daß dieser gegenwärtig aus 50 % Plug in-Hybridfahrzeugen, 25 % Elektrofahrzeugen und nur noch 25 % Fahrzeugen mit reinem Verbrennungsmotor besteht. Betankt werden können die Hybrid- und E-Fahrzeuge über Wallboxen, die sich vornehmlich aus unserer Photovoltaikanlage, je nach Wetterlage zusätzlich mit grünem Strom von Greenpeace Energy speisen.
Neben Wasser und Energie schließt unsere Unternehmensstrategie den Nachhaltigkeitsgedanken auch in andere innerbetriebliche Bereiche ein.
Ein Großteil unserer Produkte wird aus Kunststoffen gefertigt – wir haben erkannt, daß die Sortenreinheit eine immer größere Rolle im werkstofflichen Recycling spielt. Daher werden unsere neuen Kunststoffprodukte mit Werkstoffkennzeichen versehen, die eine sortenreine Trennung und Wiederverwertung ermöglichen.
Mit dem Druck der Auflage 1/2012 unseres JO®-Kataloges wurde einer von mehreren Schritten hin zur „Klimaneutralität” unseres Unternehmens getan.
Als „klimaneutral“ bezeichnet man Unternehmen, Prozesse oder Produkte, deren Treibhausgasemissionen berechnet und durch den Ankauf von Emissionszertifikaten ausgeglichen werden. Seit 2012 werden unsere Kataloge „klimaneutral“ gedruckt, d.h. durch ihre Herstellung wird das CO2-Gleichgewicht der Atmosphäre nicht verändert. In Kooperation mit ClimatePartner (www.climatepartner.com) lassen wir die Treibhausgasemissionen, die bei der Herstellung unserer Kataloge entstehen, ermitteln, um dann die dementsprechenden Zertifikate (siehe Abbildung) zu erwerben, die Projekte unterstützen.
Darüber hinaus versenden wir Standardpackstücke innerhalb Deutschlands und Europas i.d.R. über den Paketdienstleister UPS – seit Mitte März 2015 nun ebenfalls klimaneutral (UPS carbon neutral). Auch bei Transport durch andere Versandunternehmen wählen wir einen klimaneutralen Versand, sofern dieser angeboten wird.